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AWAY FROM STAGE SESSIONS

"Una voce poco fa" @ der Schreinerei

Ob Rossini bei diesen Worten wohl an seine Oper „Il Barbiere di Siviglia“ gedacht hatte? Kann man die Oper doch fast schon als Evergreen im Bereich der opera buffa, der komischen italienischen Oper bezeichnen. So beschreibt der Musikwissenschaftler Philip Gossett diese als „die älteste italienische Oper, die seit ihrer Premiere nie aus dem Opernrepertoire verschwunden ist.“.
 Sie ist aber nicht nur ein Evergreen, sondern auch die Oper, mit der der damals 24-jährige Rossini seinen internationalen Durchbruch schaffte – und das, obwohl er gerade mal um die drei Wochen an der Komposition dieses Stücks gesessen hatte. Der Schnellschreiber Rossini schaffte um die zentrale Figur des Barbiers eine Musik mit Witz, Tempo und immer wieder überraschenden Wendungen. Beschrieb Verdi es als „Überquellen an echten musikalischen Einfällen“, beschreibt die Sopranistin Elsa García Tárraga es noch expliziter, warum sie ausgerechnet die Arie „una voce poco fa“ aus Rossinis Barbier in ihr Repertoire etabliert hat: stilistisch bräuchte die Musik eine flexible Stimme mit einer möglichst hohen Variationsbreite, sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe. Eigene Identifikation mit der Arie spielt aber ebenso eine große Rolle: eine Melodie, die schnell im Kopf bleibt und Glückseligkeit versprüht, gleichzeitig aber nicht banal ist. Das macht die Musik für Tárraga zugänglich für jedermann – oder auch jederfrau. So kann sich ihrer Meinung nach jede Frau mit Rosina identifizieren.

FLASHMOB

Die Komische Oper am Rhein in Düsseldorf
hat in Kooperation mit dem jungen Kammerchor Düsseldorf das Restaurant
»Les Halles de St. Honore« besucht!

Weil wir die Oper 2.0 zu Euch bringen möchten!

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